Das Tabuthema Männerarzt
Für viele Männer ist der prophylaktische Besuch bei einem Urologen undenkbar und auch mögliche Krankheiten und das Gespräch darüber werden als ein Tabu angesehen und daher lieber darüber geschwiegen. Durch diese Ablehnung entstehen die Probleme zum Teil erst bzw. nehmen viel größere Ausmaße an, als sie es eigentlich müssten, wenn man(n) in regelmäßigen Abständen zur Vorsorgeuntersuchung gehen würde. So würde die Chance bestehen, urologische Krankheiten und Probleme frühzeitig zu erkennen, doch wollen dies viele Männer nicht wahrhaben.
Des Weiteren hält sich hartnäckig der Glauben, dass der Urologe sich nur mit der Prostata und den männlichen Geschlechtsorganen befassen würde. Das ist so nicht ganz richtig, zu den urologischen Erkrankungen gehören auch sämtliche Erkrankungen der harnbildenden und ableitenden Orange, also beispielsweise auch die Nieren. Urologen kümmern sich also auch um Nierensteine, Nebennierentumore und Harnweginfektionen, welche an sich geschlechtsneutrale Erkrankungen sind.
Daher sollte man sich überwinden und mindestens einmal jährlich einen Kontrollbesuch beim Urologen einplanen, so wie man ja auch regelmäßig seine Zähne kontrollieren lässt. So können Beschwerden frühzeitig diagnostiziert und die Behandlung aufgenommen werden, bevor die Krankheit groß die Lebensqualität behindert. Machen Sie einen Termin beim Urologen und seien Sie ein Vorbild für ihre Geschlechtsgenossen.
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