Vorsorge vor Prostatakrebs bei Männern in den 40ern
Freitag, 25.09.2009
Ist man in den 40ern, fühlt man(n) sich in den besten Jahren, ist erfolgreich, hat Familie und fühlt sich unbesiegbar und kerngesund. Dennoch sollte man nicht die Vorsorge außer Acht lassen und ab Mitte 40 regelmäßig zum Urologen gehen, um Vorsorge bei Prostatakrebs durch Früherkennung zu treffen, ist Prostatakrebs doch die häufigste Tumorart bei Männern.
Der aktuelle Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Dresden legt den Männern Nahe, bereits mit Mitte 40 zum ersten Mal zur Früherkennung zu gehen und den Test durchführen zu lassen, wobei der PSA-Wert im Blut gemessen wird. PSA ist ein prostataspezifisches Antigen, das im Blut von Gesunden nur in geringer Konzentration vorkommt, bei höherer Konzentration aber für Krebs spricht. Wenn der Wert unter 2ng/ml liegt, reicht eine Kontrolle aller zwei Jahre völlig aus. Jedes Jahr gibt es in Deutschland 50.000 Neuerkrankungen beim Prostatakrebs, bei jedem fünften verläuft die Krankheit tödlich. Mit der frühzeitigen Erkennung kann dem entgegengewirkt werden.
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