Prostatakrebs darf kein Tabu mehr sein
Mittwoch, 25.11.2009
Bücher über verschiedene Erkrankungen und Selbsterfahrungsberichte beispielsweise über Burstkrebs und andere Erkrankungen von Frauen gibt es viele, aber bisher gab es kein autobiographisches Buch, welches den Kampf gegen Prostatakrebs eines Mannes schildert. Dies ändert sich nun mit dem neu erschienenen Buch von Ex-Weltklassehandballer und heute Manager der Band „Pur“ Uli Roth, welches bei Zabert und Sandmann erschienen ist und „Unser Leben, unsere Krankheit“ heißt.
In diesem Buch schildert Roth seinen Leidensweg als bei ihm und seinem Zwillingsbruder im vergangenen Frühjahr Prostatakrebs mit einer bösartigen Wucherung an der Vorsteherdrüse diagnostiziert wurde. An dieser Krebsform erkranken jährlich rund 60.000 Männer, für rund 11.000 verläuft diese Krankheit tödlich.
Um das Prostata-Karzinom vom Tabu-Thema etwas mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit treten zu lassen, hat Roth dieses Buch geschrieben. Auch möchte er mit der falschen Annahme aufräumen, dass nach der Entfernung der Prostata der Betroffene nur noch mit Windeln leben müsse und keinen Sex mehr haben könne. Weiterhin rät Roth allen Männern über 40 regelmäßig zum Urologen zu gehen, um frühzeitig eventuelle Verhärtungen in der Prostata zu erkennen.
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