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Fahrradfahren macht nicht impotent

Freitag, 12.11.2010

Radfahren schadet nicht der männlichen Potenz. Dennoch sollte man auf seinem Gefährt richtig sitzen, sonst läuft man Gefahr, Nerven abzuklemmen und die Folge davon sind Schmerzen. Das Gerücht „Fahrradfahren mache impotent“ hält sich hartnäckig, auch wenn Urologen immer wieder dagegen vorgehen. „Selbst wer täglich 20 Kilometer zum Arbeitsplatz radelt und wieder zurück, wird keinen bleibenden Schaden davontragen“, sagt der Hamburger Urologe Professor Christian Wülfing. Unfälle natürlich ausgenommen. Ursachen für eine sogenannte erektile Dysfunktion sind eher folgende:

  •  Durchblutungsstörungen
  •  Stress und Leistungsdruck
  •  Depressionen
  •  Hormonstörungen
  •  Alkohol und Zigarettenkonsum
  •  Entzündungen von Hoden oder Prostata
  •  Operationen im Bauchraum
Was jedoch beim Radfahren vorgekommen kann, sind Nervenreizungen. Das sogenannte Alcocksyndrom beschreibt die schmerzhafte Reizung eines im Beckenboden befindlichen Nervs, des Nervus pudendus. Die Schmerzen haben allerdings keine Auswirkungen auf die Impotenz und können sich mit einem besser geeigneten Sattel beheben lassen.