Ehe ist gesund
Freitag, 15.10.2010
Eine Umfrage zeigt, dass Verheiratete mehr auf Vorsorge achten als Singles. Dementsprechend ist Partnerschaft gut für die Gesundheit und wer heiratet, trifft gesundheitliche Vorsorge. So lautet das Ergebnis der aktuellen repräsentativen Umfrage der Apotheken Umschau, die von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.956 Personen ab 14 Jahren, darunter 935 Verheiratete und 468 Ledige, durchgeführt wurde.
Von den Singles geht nur ca. ein Fünftel (16,7 Prozent) zur Vorsorgeuntersuchung "Check-up 35", so tut dies bei den Verheirateten fast die Hälfte (49,6 Prozent). Sechs von zehn (57,7 Prozent) der Verheirateten geben an, den Blutdruck halbjährlich zu kontrollieren, bei den Singles sind es nur 25 Prozent. Bei Impfungen liegen Ehepaare (70 Prozent) und Singles (60 Prozent) fast gleichauf.
Auch bei der Krebsvorsorge nehmen es Verheiratete (39,8 Prozent) ernster als Alleinstehende (14,4 Prozent). Bei verheirateten Frauen nehmen 56,6 Prozent eine Mammographie vor, ledige Damen nur zu 20,1 Prozent. Von den Ehemännern gehen 61,7 Prozent zur jährlichen Routineuntersuchung beim Hausarzt oder Urologen, bei den Single-Männern sind es nur 25,6 Prozent. Eine mögliche Erklärung für die positiven Zahlen der Ehepaare ist womöglich die gegenseitige Fürsorge. Fast drei Viertel (71,5 Prozent) der Verheirateten geben an, darauf zu achten, dass ihr Ehepartner die Angebote der gesundheitlichen Vorsorgeuntersuchungen auch wirklich wahrnimmt.
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