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Diabetes oder Bluthochdruck können Impotenz verursachen

Freitag, 07.05.2010

Impotenz zählt zu den Themen, die nach wie vor Tabu sind und  worüber Männer selten bis gar nicht sprechen. Der Prozess einer Erektion ist bei rund der Hälfte der Männer über 40 gestört. In mehr als 70 Prozent der Fälle sind organische Gründe dafür verantwortlich, die sich gut mit Medikamenten behandeln lassen. Durch zunehmendes Alter oder Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes kann die Durchblutung des Penis gestört werden. Dies liegt am der verminderten Reaktionsfähigkeit der glatten Muskulatur und einer damit einhergehenden schnellen Erschlaffung trotz Erregung.

Somit kann auch Diabetes oder Bluthochdruck zu Impotenz führen, werden doch bei Diabetikern durch die hohen Blutzuckerwerte die Gefäße verengt und weniger Blut kann durch sie fließen. Der Penis wird nicht mehr richtig durchblutet und reagiert nicht mehr auf sexuelle Reize. Doch kann man dem entgegenwirkten: "Schon drei Stunden Sport pro Woche können die Durchblutung der kleinen Penis-Gefäße verbessern", meint der Urologe Hartmut Jonitz aus Darmstadt. Auch eine gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse und wenig Fett ist dem zuträglich.