Blut im Urin - Warnsignal bei Blasenkrebs
Donnerstag, 19.11.2009
Blut im Urin und das auch ohne begleitende Schmerzen kann ein Anhaltspunkt für Blasenkrebs sein, welcher zu den häufigsten auftretenden Krebserkrankungen zählt. Laut Statistik erkrankt in Deutschland alle 20 Minuten ein Mensch an Blasenkrebs wobei 20 Prozent der Erkrankten sterben und rund 70 Prozent Rückfälle erleiden. Stellt man Blut im Urin fest und teilt dies seinem Hausarzt mit, überweist er einen an den Urologen, welcher mit Ultraschall, Urin- und Röntgenuntersuchung einen Befund diagnostiziert. Leider ist es aber so, dass Blut im Urin oft die Ursache darin hat, das sich bereits erstes Tumorgewebe an der Blasenschleimhaut gelöst hat.
Weitere Untersuchungen müssen dann zeigen, ob es sich um eine oberflächliche Tumorbildung handelt oder er in tiefere Gewebeschichten geht. Behandelt wird der Blasenkrebs mit einer Blasenspiegelung. Bei dieser endoskopischen Operation wird das befallene Gewebe abgeschabt. Bei fortgeschrittenen Krebsstadien kann die Blasenspiegelung nur noch bedingt helfen, oft wird ein künstlicher Blasenausgang integriert, wenn das Organ nicht erhalten werden kann, da der Tumorbefall zu weitreichend ist. Somit sollte Blut im Urin als ernstes Warnzeichen angesehen werden und man sollte schnell einen Arzt aufsuchen.
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