Die Urologie
Die Urologie ist ein großes Teilgebiet der Medizin. Ihr Augenmerk liegt auf den harnbildenden und harnableitenden Organen. Dazu zählen die Niere, die Harnblase, der Harnleiter und die Harnröhre. Weiterhin werden auch Geschlechtskrankheiten des Mannes von einem Urologen behandelt. In diesem Bereich überschneitet sich die Urologie mit dem Fachbereich der Andrologie, die sich ausschließlich mit den Geschlechtsorganen und deren Krankheiten des Mannes beschäftigt, also mit dem Penis, den Hoden, den Nebenhoden und dem Samenleiter sowie der Prostata.
Um als Urologe tätig sein zu können, bedarf es neben einem abgeschlossenen Studium der Medizin einer fünfjährigen Weiterbildung. Danach hat man den Grad des Facharztes für Urologie errungen. Die Weiterbildung sollte in verschiedene Bereiche aufgeteilt sein, um die Erfahrungen und Kenntnisse ausführlich zu vertiefen und um detaillierte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren im Bereich der Urologie zu erlernen.
Die Weiterbildung sollte dabei mindestens ein Jahr in der Chirurgie betragen und ein weiteres Jahr bei der ambulanten Patientenversorgung bei einem niedergelassenen Urologen. Nach der erfolgten Weiterbildung muss die Facharztprüfung bei der Landesärztekammer abgelegt werden und nach deren Bestehen ist man ausgebildeter Urologe.
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